LuminaVia – Für Schulen

Berufsorientierung, die ankommt.

Externe Unterstützung für Ihre BO-Arbeit – im Klassenverband, im Kollegium, mit Eltern und in der Einzelbegleitung.

Externe Expertise. Schulinterne Wirkung.

Berufsorientierung gehört zu den zentralen Aufgaben Ihrer Schule – und die Strukturen dafür stehen. Was im Alltag zwischen Lehrplan, Klassenstärke und knappen Ressourcen regelmäßig zu kurz kommt, ist Zeit: für die individuelle Nachbereitung, für das Gespräch mit Eltern und für Jugendliche, bei denen der Regelweg nicht ausreicht.

Genau dort setze ich an – nicht als Ersatz Ihrer Strukturen, sondern als Vertiefung, wo Ihre Ressourcen enden. Ob KAoA in Nordrhein-Westfalen oder das Landeskonzept zur Beruflichen Orientierung in Rheinland-Pfalz: Ich ergänze den Landesrahmen mit Workshops für ganze Klassen, Fortbildung für Ihr Kollegium und Angeboten, die Eltern ins Boot holen.

Wie ich Sie unterstützen kann

Vorschau – LuminaVia /bildungseinrichtungen/ – neue Abschnitte

Der Übergang bleibt ein Qualitätsthema

29,7 %

der begonnenen Ausbildungsverträge wurden 2024 vorzeitig gelöst – wie schon 2023.

Wichtig für die Einordnung: Eine Vertragslösung ist keine Abbruchquote. Etwa die Hälfte der Betroffenen schließt danach erneut einen Ausbildungsvertrag im dualen System ab.

Quelle: Berufsbildungsbericht 2026 (BMBFSFJ), Bezugsjahr 2024

28 %

der deutschen Bachelorstudierenden der Anfangsjahrgänge 2016/2017 haben ihr Studium ohne Abschluss beendet – an Universitäten 35 %, an Hochschulen für angewandte Wissenschaften 20 %.

Quelle: DZHW-Brief 05|2022 (Heublein, Hutzsch, Schmelzer), berechnet auf Basis des Absolventenjahrgangs 2020

Was das für Ihre Schule bedeutet

An beiden Übergängen spielt Passung eine zentrale Rolle: Das Risiko einer Vertragslösung steigt, je weniger der Ausbildungsberuf dem Wunschberuf entspricht. Und als häufigsten Grund für einen Studienabbruch nennen Betroffene, dass die eigenen Interessen nicht zu den Inhalten passen. Ihre Berufsorientierung setzt hier bereits an. Was in der Praxis oft fehlt, ist Zeit für die individuelle Nachbereitung – und ein Gegenüber für Eltern.

Quelle beider Befunde: Berufsbildungsbericht 2026 (unter Verweis auf BIBB-Analysen bzw. eine IAB-Studie von 2025)

Ergänzung, nicht Konkurrenz

Wo ich anknüpfe

  • Nach Ihrer Potenzialanalyse: Das Ergebnis liegt vor – die Übersetzung in eine persönliche Suchrichtung braucht Gespräch und Zeit.
  • Bei Ihrer Elternarbeit: Sie erreichen viele Familien auf einmal. Was danach zu Hause besprochen wird, prägt den weiteren Weg.
  • Bei Jugendlichen, für die der Regelweg nicht ausreicht: unentschlossen, mit Informationen überversorgt, ohne belastbare eigene Position.
  • Im Kollegium: wenn BO-Aufgaben auf wenigen Schultern liegen.

Wo ich mich klar abgrenze

  • Ich führe keine landesrechtlich vorgesehene Potenzialanalyse durch und ersetze sie nicht.
  • Ich vermittle keine Ausbildungs- oder Praktikumsplätze.
  • Ich biete keine Nachhilfe, Lerntherapie oder sonderpädagogische Förderung.
  • Ich bewerte nicht und liefere keine Beiträge zu Noten, Gutachten oder Förderentscheidungen.

Sie behalten die Steuerung. Ich übernehme abgegrenzte Bausteine – mit fertigem Konzept, eigenem Material und klarer Zeitplanung – und halte mich aus allem heraus, wofür Ihre Schule zuständig ist.

Wie ich Sie unterstützen kann

Schulworkshops

Für ganze Schulklassen ab Klasse 7: Ich komme mit fertigem Konzept, eigenem Material und klarer Zeitstruktur an Ihre Schule. Im Halbtag geht es um Stärken und Selbstbild, eine Interessenlandkarte statt einer Berufsliste und einen konkreten nächsten Schritt für jede und jeden. Der Ganztag vertieft das mit Praxiselementen, Werten und Rahmenbedingungen sowie einer Entscheidungslogik, mit der Optionen bewertet werden, statt auf eine Eingebung zu warten.

  • Halbtag (ca. 4 Zeitstunden, inkl. Material und Kurzauswertung)
  • Ganztag (ca. 8 Zeitstunden, inkl. schriftlicher Nachbereitung für die BO-Koordination)
  • Eine Klasse mit bis zu 30 Teilnehmenden

Die Workshops können auf einer bereits durchgeführten Potenzialanalyse aufbauen, sie ersetzen sie nicht.

Lehrerfortbildung

Für Berufswahlkoordination, StuBO-Teams, Klassenleitungen und alle, die Orientierungsgespräche führen. Praxisnah und mit Übungsanteilen: Gesprächsführung in der Berufsorientierung, systemische Fragetechniken – auch für fünf Minuten zwischen Tür und Angel –, der Umgang mit Jugendlichen, die „keine Ahnung“ sagen, Elterngespräche unter Erwartungsdruck und die Frage, wo Begleitung endet und Beratung durch Dritte beginnt. Sie nehmen Gesprächswerkzeuge, Formulierungshilfen und einen Fortbildungsreader mit.

  • Halbtag, ca. 4 Zeitstunden
  • 8 bis 20 Personen
  • Als schulinterner Studientag oder Konferenzteil, vor Ort oder online
  • Vorlauf vier bis sechs Wochen

Die Fortbildung ist ein schulinternes Angebot; eine Anerkennung als offizielle Lehrkräftefortbildung durch die zuständige Landesstelle liegt nicht vor.

Elternabend

Als Vortragsteil in Ihrem regulären Elternabend – kostenfrei für Ihre Schule. Die Inhalte stimme ich mit Schulleitung oder BO-Koordination ab, zum Beispiel:

  • wie Berufsorientierung heute funktioniert
  • was Eltern konkret tun können, ohne Druck aufzubauen
  • warum Ausbildung und Studium gleichwertige Wege sind
  • wie KI die Ausbildungs- und Arbeitswelt verändert
  • was Berufsbilder aus Social Media mit dem tatsächlichen Berufsalltag zu tun haben
  • 30 bis 60 Minuten, je nach Passung
  • Kostenfrei

Während schulischer Veranstaltungen werbe ich nicht für kostenpflichtige Einzelangebote.

Bewerbungscoaching Gruppe

Wer eine starke Bewerbung schreiben will, braucht vor allem ehrliches Feedback. Im Gruppenworkshop prüfen wir Unterlagen und üben Vorstellungsgespräche – praxisnah, im geschützten Rahmen und für jede Art von Bewerbung: Ausbildung, Studium, Praktikum oder Job.

  • 2 Stunden
  • 5 bis 10 Teilnehmende
  • Vor Ort oder online

Von der ersten Anfrage bis zur Auswertung

Fünf Schritte, planbar und ohne Vorleistung Ihrerseits.

  1. Erstgespräch

    30 Minuten, kostenfrei und unverbindlich – telefonisch oder digital. Ich frage nach Ihrem BO-Konzept, nicht nach Ihrem Budget.

  2. Zuschnitt

    Ich schlage ein Format vor, das zu Jahrgang, Zeitfenster und vorhandener Struktur passt – schriftlich, mit Preis und Ablauf.

  3. Terminierung

    Terminfindung mit Ihrer BO-Koordination; für Workshops und Fortbildungen empfehle ich vier bis sechs Wochen Vorlauf.

  4. Durchführung

    Konzept und Material bringe ich mit. Sie sorgen für Raum, Zugang und eine Ansprechperson vor Ort; ob Beamer oder Display genutzt werden, klären wir bei der Planung.

  5. Rückmeldung

    Kurze schriftliche Auswertung an die BO-Koordination – anonymisiert und bezogen auf Themen und Bedarfe der Gruppe.

Standards, Datenschutz und klare Grenzen

  • Fachliche Grenzen

    Ich stelle keine psychologischen Diagnosen und ersetze keine Therapie. Testergebnisse behandle ich als Hinweise, die im Gespräch überprüft werden – nicht als feststehende Befunde. Bei Anzeichen einer Belastung, die über Orientierungsfragen hinausgeht, verweise ich an geeignete Stellen und informiere die Sorgeberechtigten.

  • Datenschutz bei Minderjährigen

    Vor jeder Einzelarbeit mit Minderjährigen liegt eine schriftliche Einwilligung der Sorgeberechtigten vor. Erhoben werden nur Daten, die für den jeweiligen Zweck erforderlich sind. Ergebnisse gehören den Jugendlichen; eine Weitergabe an die Schule erfolgt nur auf ausdrücklichen Wunsch der Familie. Rückmeldungen an die BO-Koordination sind grundsätzlich anonymisiert.

  • Rollenklarheit

    Ich trete nicht als Vertreter Ihrer Schule auf und werbe während schulischer Veranstaltungen nicht für kostenpflichtige Einzelangebote.

Der nächste Schritt

Ein Gespräch von 30 Minuten ist kostenlos und reicht, um zu klären, ob eine Zusammenarbeit für Ihre Schule sinnvoll ist.

Wir sprechen darüber, was in Ihrem BO-Konzept gut läuft und wo es hakt, welcher Jahrgang aktuell den größten Bedarf hat, welches Format realistisch in Ihr Schuljahr passt und ob und wie sich das finanzieren lässt.

Kostenloses Erstgespräch vereinbaren

Ich arbeite von Bad Neuenahr-Ahrweiler aus und komme an Ihre Schule – mit Schwerpunkt in der Region Köln, Bonn, Koblenz und Düsseldorf. Vieles ist auch online möglich.

Fragen & Antworten

Möglich sind kompakte Impulsworkshops, halbtägige oder ganztägige Berufsorientierungsformate sowie Fortbildungen für Lehrkräfte. Umfang und Zielsetzung werden vorab gemeinsam abgestimmt.

Nein. Ihre landesrechtlich vorgesehene Potenzialanalyse bleibt gesetzt. Meine Formate können darauf aufbauen und die Ergebnisse in konkrete nächste Schritte übersetzen.

Als abgegrenzter Baustein, der ergänzt, vertieft oder punktuell entlastet – etwa im Rahmen von KAoA in NRW oder des Landeskonzepts zur Beruflichen Orientierung in Rheinland-Pfalz. Im Erstgespräch klären wir, welche Ziele, Vorgaben und Schwerpunkte Ihre Schule bereits verfolgt. Der Anspruch dabei: nicht nur Informationen zu Berufen, sondern Aktivierung, Selbstreflexion und konkrete nächste Schritte.

Ab Klasse 7 bis zum Übergang. Inhalte, Sprache und Methoden passe ich an Jahrgang und Schulform an – Sekundarstufe I und II unterscheiden sich deutlich.

Idealerweise klären wir vorab Klassenstufe, Gruppengröße, Raum (ausreichend Platz für Einzel- oder Gruppenübungen), zeitlichen Rahmen, technische Ausstattung (Präsentationsmöglichkeit, ggf. Whiteboard oder Flipchart) und besondere Ausgangslagen. Wenn Technik nicht vorhanden ist, sollte das vorab besprochen werden. Je klarer der Kontext ist, desto passgenauer kann das Format gestaltet werden.

Ziel ist keine endgültige Berufsentscheidung, sondern Orientierung: ein besseres Verständnis der eigenen Stärken und Interessen, ein schriftlich festgehaltener Zwischenstand und ein konkreter nächster Schritt – damit Berufsorientierung greifbarer und weniger überfordernd wird.

Wenig: Termin, Raum und eine Ansprechperson. Konzept und Material bringe ich mit. Vorab klären wir Klassenstufe, Gruppengröße, Zeitrahmen, Präsentationstechnik und besondere Ausgangslagen – je klarer der Kontext, desto passgenauer das Format.

Schulworkshops sind für eine Klasse mit bis zu 30 Teilnehmenden ausgelegt, die Lehrerfortbildung für 8 bis 20 Personen und das Bewerbungscoaching Gruppe für 5 bis 10 Teilnehmende.

Ich übernehme Konzept, Durchführung und Moderation. Wie die Aufsicht geregelt ist – die schulische Aufsichtspflicht bleibt grundsätzlich bei der Schule – und welche Rolle diese einnimmt (beobachtend, unterstützend oder aktiv eingebunden), stimmen wir vorab ab.

Das gehört dazu. Ich arbeite ohne Zwang zur Selbstoffenbarung und ohne Bewertung, damit auch zurückhaltende Jugendliche ohne Druck einsteigen können.

Nein. Rückmeldungen an die BO-Koordination sind anonymisiert und beziehen sich auf Themen und Bedarfe der Gruppe – nicht auf einzelne Personen.

Den Elternabend biete ich kostenfrei an – dafür brauchen Sie kein Budget. Für Workshops kommen je nach Situation Fördervereine, Sponsoringpartner oder Mittel aus dem Ganztagsbereich infrage; das klären wir im Erstgespräch.

Ja, und das empfehle ich ausdrücklich: zum Beispiel mit einem Elternabend oder einem Workshop in einer Klasse.

Zum Beispiel Gesprächsführung in der Berufsorientierung, systemische Fragetechniken, der Umgang mit Unsicherheit bei Jugendlichen, Elterngespräche unter Erwartungsdruck oder die Verbindung von schulischem BO-Konzept und individueller Orientierung. Ihren konkreten Bedarf klären wir im Erstgespräch.

Für Workshops und Fortbildungen empfehle ich vier bis sechs Wochen Vorlauf. Ein Elternabend lässt sich in der Regel kurzfristiger einplanen.